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Agentische KI für Unternehmen

KI-Agenten, die in Ihren Systemen arbeiten

Ein Chatbot beantwortet Fragen, ein KI-Agent erledigt eine Aufgabe. Er plant die Schritte selbst, sucht Daten, nutzt Ihre Systeme und bereitet das Ergebnis vor. Wir entwickeln KI-Agenten für Unternehmen und setzen sie ein: mit festen Regeln, Kontrollpunkten und menschlicher Freigabe überall dort, wo ein Fehler Geld oder Kundenvertrauen kosten würde.

  • Wichtige Aktionen gibt ein Mensch frei
  • Jeder Schritt des Agenten wird protokolliert
  • Der Agent darf nur, wofür er berechtigt ist

KI-Agenten auf einen Blick

Webforte entwirft, entwickelt und implementiert KI-Agenten für Unternehmen. Ein KI-Agent ist ein Programm auf Basis eines Sprachmodells, das eine Aufgabe selbst in Schritte zerlegt und mit Werkzeugen ausführt: Er sucht in Dokumenten, liest und schreibt in Datenbank, E-Mail, Buchhaltungssystem oder Kundenverwaltung (CRM). Ein Chatbot antwortet nur, ein Agent handelt und trägt das Ergebnis dort ein, wo es hingehört. Klassische Automatisierung braucht Eingaben in fester Form, ein Agent kommt auch mit einer frei formulierten Anfrage zurecht. Bei größeren Aufgaben bauen wir die Zusammenarbeit mehrerer spezialisierter Agenten unter einer Steuerung (Orchestrierung). Agentische KI (englisch agentic AI) bauen wir mit Sicherungen: Der Agent hat nur die nötigen Berechtigungen, durchläuft Kontrollpunkte im Code, wichtige Aktionen gibt ein Mensch frei, und jeder Schritt wird in einem Protokoll (Log) festgehalten. Anbieter ist Webforte Technologies s.r.o. (IČO 23364343), Prag. Den Preis ermitteln wir mit einer unverbindlichen Kalkulation nach dem Beratungsgespräch.

Was ist ein KI-Agent?

KI-Agent
Ein KI-Agent ist ein Programm auf Basis eines Sprachmodells, das ein Ziel erhält und selbst entscheidet, mit welchen Schritten es dieses erreicht. Dabei nutzt es Werkzeuge, etwa die Suche in Dokumenten, eine Datenbank oder ein Firmensystem, bewertet laufend die Ergebnisse und macht weiter, bis die Aufgabe erledigt ist oder eine Regel es stoppt.

Agentische KI (englisch agentic AI) ist der Oberbegriff für Systeme, in denen die KI Schritte selbst plant und ausführt. Arbeiten mehrere Agenten unter einer Steuerung zusammen, spricht man von einem Multi-Agenten-System, und ihre Steuerung heißt Orchestrierung.

  1. Sprachmodell

    Versteht Aufträge in normaler Sprache und entscheidet, welcher Schritt als Nächstes kommt.

  2. Werkzeuge

    Zugriff auf Dokumente, Datenbanken und Systeme über eine API, also die Schnittstelle, über die Programme miteinander kommunizieren.

  3. Gedächtnis

    Was der Agent schon erledigt und herausgefunden hat und in welchem Kontext er die Aufgabe bearbeitet.

  4. Regeln (Harness)

    Berechtigungen, Kontrollpunkte, Limits und menschliche Freigabe.

KI-AgentEin Modell allein antwortet nur. Zum Agenten wird es erst mit Werkzeugen, Gedächtnis und Regeln.

Chatbot, Automatisierung oder KI-Agent?

Alle drei werden als KI verkauft, lösen aber unterschiedliche Aufgaben. Prüfen Sie vor der Entscheidung, welchen Typ Ihre Aufgabe wirklich braucht.

Tabelle seitlich wischen, um alle Spalten zu sehen.

Chatbot, Automatisierung oder KI-Agent?ChatbotAutomatisierungKI-Agent
FunktionBeantwortet FragenFührt eine festgelegte Abfolge von Schritten ausErledigt mehrstufige Aufgaben und wählt den Weg selbst
EntscheidungsgrundlageFrage und UnterlagenRegeln, die jemand vorab geschrieben hatZiel, Regeln und Ergebnisse der vorherigen Schritte
Mögliche EingabenEine Frage in normaler SpracheDaten in festem FormatE-Mail, Dokument oder frei formulierte Anfrage
ArbeitsortChatfenster auf der Website oder in einer AppIm Hintergrund zwischen SystemenIn Ihren Systemen über Werkzeuge, für die er berechtigt ist
BeispielNennt einem Kunden die LieferzeitÜberträgt jede bezahlte Bestellung in die BuchhaltungLiest eine Anfrage, sucht Preise und Lagerbestand und bereitet ein Angebot zur Freigabe vor
Geeignet fürWiederkehrende Fragen von Kunden oder MitarbeiternStabile Abläufe mit Eingaben in fester FormWechselnde Eingaben, die Urteilsvermögen und Arbeit in mehreren Systemen erfordern

Ein KI-Agent ist nicht immer die bessere Wahl. Wenn eine klassische Automatisierung die Aufgabe zuverlässig erledigt, ist sie meist günstiger im Betrieb und leichter zu kontrollieren. Wir empfehlen die einfachste Variante, die die Aufgabe löst.

Wo sich ein KI-Agent im Unternehmen lohnt

Ein Agent ist dort sinnvoll, wo heute ein Mensch Daten zwischen mehreren Systemen abtippt und zusammensucht und die Eingaben keine feste Form haben.

  • Anfragen bearbeiten

    Der Agent liest eine Anfrage aus E-Mail oder Formular, sucht den Kunden im CRM, Preise in der Preisliste und den Lagerbestand im Onlineshop und bereitet einen Angebotsentwurf vor. Der Vertrieb prüft und versendet ihn.

  • Backoffice und Belege

    Aus Rechnungen, Bestellungen und Lieferscheinen liest er die Daten aus, gleicht sie mit der Bestellung ab und bereitet die Buchung vor. Abweichungen markiert er und übergibt sie einem Menschen.

  • Recherche und Reporting

    Er geht vorgegebene Quellen, interne Daten und Dokumente durch, fasst zusammen, was sich geändert hat, und erstellt eine Unterlage oder einen Report mit Verweisen auf die Quellen, auf denen er beruht.

  • Kundenservice

    Hinter einem Chatbot, der antwortet, kann ein Agent stehen, der auch handelt: Er prüft den Bestellstatus, bereitet eine Reklamation vor oder legt ein Ticket an. Was außerhalb der Regeln liegt, übergibt er einem Menschen.

  • Interner Assistent für Firmendaten

    Mitarbeitende fragen in normaler Sprache, und der Agent findet die Antwort in Richtlinien, Verträgen oder der Datenbank, immer mit Quellenangabe. Wir richten ihn so ein, dass er nur Daten sieht, auf die die fragende Person Zugriff hat.

  • Dokumente nach Regeln prüfen

    Er vergleicht einen Vertrag, eine Richtlinie oder ein Angebot mit Ihren Regeln und schlägt Änderungen vor, jede mit Verweis auf die konkrete Regel. Ob ein Vorschlag übernommen wird, entscheidet ein Mensch.

Wie KI-Agenten arbeiten: Orchestrierung und Harness

Eine größere Aufgabe erledigt nicht ein universeller Agent, sondern mehrere Agenten mit enger Rolle. Ein Planer steuert sie (das nennt man Orchestrierung), und das Ganze hält ein Harness zusammen: die Software rund um das Modell, die festlegt, was die Agenten dürfen, was sie sich merken, wann sie anhalten und wer ihre Arbeit prüft.

Harness

  1. Eingang

    Auftrag

    Eine Anfrage per E-Mail, ein Dokument oder eine Anforderung aus Ihrem System.

  2. Orchestrierung

    Planer

    Zerlegt die Aufgabe in Schritte, verteilt sie an die Agenten und behält im Blick, was erledigt ist.

  3. Spezialisierte Agenten

    Jeder Agent macht eine Sache

    Eine enge Rolle lässt sich leichter testen und kontrollieren als ein Agent für alles. Schritte, die nicht voneinander abhängen, laufen parallel.

    • Recherche

      Findet den Kunden, die Bestellhistorie und Unterlagen.

      Werkzeuge

      • CRM
      • Dokumentensuche
    • Berechnung

      Berechnet den Preis nach Preisliste und prüft die Verfügbarkeit.

      Werkzeuge

      • Preisliste
      • Shop-Lager
    • Entwurf

      Schreibt das Angebot nach Ihren Vorlagen und in Ihrem Ton.

      Werkzeuge

      • Vorlagen
      • E-Mail-Entwurf
  4. Prüfung im Code

    Kontrollpunkt

    Ein normales Programm prüft die Regeln: Die Summen stimmen, der Kunde existiert, die Aussage hat eine Quelle, und der Agent hat kein Limit überschritten.

    • Bestanden: weiter
    • Nicht bestanden: zur Korrektur
  5. Mensch in der Schleife

    Freigabe

    Bevor der Agent ein Angebot versendet oder in die Buchhaltung schreibt, prüft und bestätigt ein Mensch das Ergebnis.

    • Gibt frei
    • Mit Notiz zurück
  6. Ausgabe

    Ergebnis und Protokoll

    Das Ergebnis wird in Ihr System geschrieben. Jeder Schritt, jedes genutzte Werkzeug und jede Entscheidung eines Menschen bleiben im Protokoll.

Regeln rund um die Agenten

Ein Sprachmodell überwacht sich nicht selbst. Über die Zuverlässigkeit entscheidet der Harness, den wir um das Modell herum bauen.

  • Werkzeuge

    Genau festgelegte Funktionen, über die der Agent mit Ihren Systemen arbeitet. Was nicht zu den Werkzeugen gehört, kann der Agent nicht tun.

  • Berechtigungen

    Für jedes Werkzeug einzeln, Lesen getrennt vom Schreiben. Sensible Aktionen laufen immer über eine Freigabe.

  • Gedächtnis

    Stand der Aufgabe und Kontext aus Ihren Daten, damit der Agent erledigte Schritte nicht wiederholt und dort weitermacht, wo er aufgehört hat.

  • Protokoll (Log)

    Jeder Schritt, jedes Werkzeug und jede Ausgabe. So lässt sich nachvollziehen, warum der Agent so gehandelt hat, und der Fehler wird in den Regeln behoben.

  • Evaluierung

    Eine Sammlung von Testfällen aus Ihrer Praxis. Jede Änderung am Modell oder an den Regeln prüfen wir daran, bevor sie in Betrieb geht.

  • Limits

    Obergrenze für Schritte, Zeit und Kosten pro Aufgabe. Erreicht der Agent sie, hält er an und übergibt die Aufgabe einem Menschen.

KI-Agenten erstellen, denen man vertrauen kann

Die Zuverlässigkeit eines Agenten entsteht nicht durch das Modell allein, sondern durch das System, das Sie darum herum bauen. Kontrollen im Code, Quellen für Aussagen und die Freigabe durch einen Menschen nutzen wir auch in unseren eigenen KI-Werkzeugen.

Mit der Aufgabe beginnen, nicht mit der Technik

Zuerst beschreiben wir die Aufgabe so, wie ein Mensch sie heute erledigt: Eingaben, Entscheidungen, Systeme und die Stellen, an denen Fehler passieren. Erst dann entscheiden wir, ob eine Automatisierung reicht, ein Agent oder die Zusammenarbeit mehrerer Agenten.

  • Aufgabe Schritt für Schritt beschrieben
  • Entscheidungen, die beim Menschen bleiben
  • Klarer Maßstab für ein gutes Ergebnis

Enge Rollen und Orchestrierung

Ein Agent für alles lässt sich schlecht kontrollieren. Wir verteilen die Aufgabe auf Agenten mit enger Rolle und eigenen Werkzeugen und überlassen die Steuerung einem Planer. Wo die Reihenfolge der Schritte immer gleich ist, bleibt sie im Code, weil das günstiger und berechenbarer ist.

  • Jeder Agent hat eine Verantwortung
  • Feste Schritte steuert Code, Urteile das Modell
  • Parallele Arbeit, wo Schritte unabhängig sind

Werkzeuge und Daten über Schnittstellen

Der Agent arbeitet mit Ihren Systemen über eine API oder über MCP (Model Context Protocol), einen offenen Standard, um KI-Anwendungen mit Daten und Werkzeugen zu verbinden. Jedes Werkzeug beschreiben wir so, dass das Modell weiß, wofür es dient und was es damit nicht darf.

  • Anbindung an Buchhaltung, Onlineshop, CRM und Dokumente
  • Lesewerkzeuge getrennt von Schreibwerkzeugen
  • Zugangsschlüssel hält die Anwendung, das Modell sieht sie nicht

Regeln prüft Code, nicht das Modell

Was ein Programm prüfen kann, überlassen wir nicht dem Modell: Summen, ob der Kunde existiert, Pflichtfelder, eine Quelle zu jeder Aussage. So funktioniert auch unser Artikelgenerator: Rechercheergebnisse ohne Quelle sortiert der Code aus, und die Quellenliste mit den Zitatnummern erstellt das Programm, nicht das Modell.

  • Kontrollpunkte zwischen den Schritten
  • Aussagen mit Quellenangabe
  • Was nicht besteht, geht zur Korrektur oder an einen Menschen

Evaluierung und Limits

Bevor ein Agent in Betrieb geht, durchläuft er eine Sammlung von Testfällen aus Ihrer Praxis, und danach erneut nach jeder Änderung am Modell oder an den Regeln. Im Betrieb setzen wir Limits für Schritte, Zeit und Kosten pro Aufgabe und beobachten, wo der Agent Fehler macht.

  • Testfälle aus realen Vorgängen
  • Limit für Schritte, Zeit und Kosten pro Aufgabe
  • Kosten pro Schritt überwacht

Sicherheit und Berechtigungen von KI-Agenten

Ein Agent, der in Firmensysteme eingreift, braucht Regeln wie ein neuer Mitarbeiter, nur strengere. Das richten wir bei jedem Agenten ein, den wir bauen.

BerechtigungenDer Agent erhält nur Zugriff auf die Werkzeuge und Daten, die die Aufgabe erfordert. Bereitet er Angebote vor, darf er die Preisliste lesen und Entwürfe anlegen, aber keine E-Mails versenden oder Preise ändern.
nur nötige
Lesen und SchreibenWerkzeuge, die nur lesen, trennen wir von denen, die schreiben. Schreibzugriffe sind die ersten Kandidaten für eine menschliche Freigabe.
getrennt
Sensible AktionenVersand an Kunden, Buchung, Zahlung oder Löschen: Der Agent bereitet vor, ein Mensch entscheidet.
Mensch gibt frei
Eingeschleuste AnweisungText in einer E-Mail oder einem Dokument kann eine eingeschleuste Anweisung enthalten, und das Modell erkennt sie nicht immer. Deshalb hängen sensible Aktionen nie allein vom Modell ab: Sie warten immer auf die Freigabe durch einen Menschen.
umgeht keine Freigabe
ProtokollDas Log enthält Eingabe, genutzte Werkzeuge, Ausgaben und die Entscheidungen von Menschen. Es dient der Fehlersuche und der Evaluierung.
jeder Schritt
Daten für das ModellWir senden dem Modell nur die Daten, die der jeweilige Schritt braucht. Modellwahl und Ort der Datenverarbeitung besprechen wir danach, mit welchen Daten der Agent arbeitet.
Minimum

Ablauf: von der Aufgabe zum Agenten im Betrieb

Wir bauen keinen Agenten ins Blaue. Jeder Schritt hat ein Ergebnis, das Sie sehen und kommentieren können.

  1. Beratung und Auswahl der Aufgabe

    Wir besprechen, wo Sie am meisten Zeit verlieren, und wählen die Aufgabe, bei der sich ein Agent zuerst lohnt. Wir prüfen auch, ob eine einfachere Automatisierung reicht.

    Ergebnis: Lösungsempfehlung und unverbindliche Kalkulation

  2. Aufgabenkarte und Harness-Entwurf

    Wir beschreiben Eingaben, Schritte, Systeme und Entscheidungen. Wir entwerfen die Rollen der Agenten, Werkzeuge, Berechtigungen, Kontrollpunkte und die Stellen, an denen ein Mensch freigibt.

    Ergebnis: Agentenentwurf mit Berechtigungen und Kontrollpunkten

  3. Testfälle

    Aus Ihren realen Fällen stellen wir eine Sammlung zusammen, an der wir den Agenten messen. Wir legen fest, was ein richtiges Ergebnis ist und welcher Fehler inakzeptabel ist.

    Ergebnis: Testfälle und Erfolgskriterien

  4. Prototyp mit Ihren Daten

    Wir bauen eine erste Version und lassen sie die Testfälle durchlaufen. Wir zeigen Ihnen die Ergebnisse samt Fehlern und passen die Regeln an.

    Ergebnis: Auswertung des Prototyps anhand der Testfälle

  5. Pilot mit Freigabe

    Der Agent läuft im Echtbetrieb, aber alles Wichtige gibt ein Mensch frei. Im Log sehen wir, wo er Fehler macht, und verfeinern die Regeln.

    Ergebnis: Agent im Pilotbetrieb mit Protokoll der Schritte

  6. Betrieb und Verbesserung

    Je nach Ergebnis des Pilots erweitern wir, was der Agent selbst tun darf. Sensible Aktionen gibt weiterhin ein Mensch frei. Nach jeder Änderung prüfen wir den Agenten erneut an den Testfällen und überwachen Kosten und Limits.

    Ergebnis: Agent im Betrieb mit regelmäßiger Evaluierung

Mehrstufige KI betreiben wir selbst

Der Artikelgenerator im Admin-Bereich dieser Website arbeitet in mehreren Schritten: Recherche, Gliederung, Schreiben nach Abschnitten und Prüfungen im Code. Ergebnisse ohne Quelle sortiert er aus, interne Links prüft er gegen die Sitemap der Website, und er veröffentlicht nichts selbst: Ob ein Artikel Entwurf bleibt oder erscheint, entscheidet ein Mensch. Auf denselben Prinzipien beruhen unsere Produkte.

Wann ein KI-Agent sinnvoll ist und wann nicht

Ein Agent lohnt sich, wenn

  • Die Aufgabe sich wiederholt, die Eingaben aber keine feste Form haben: E-Mails, Dokumente, frei formulierte Anfragen.
  • Heute jemand Daten in mehreren Systemen abtippt und zusammensucht.
  • Sich das Ergebnis prüfen lässt: Sie wissen, wie ein richtiges Angebot, eine korrekte Buchung oder Antwort aussieht.
  • Ihre Systeme eine API oder einen anderen Weg für eine sichere Anbindung bieten.
  • Sie anfangs Kapazität haben, Ergebnisse freizugeben und Feedback zu geben.

Ein Agent ist nicht sinnvoll, wenn

  • Der Ablauf jedes Mal gleich ist und die Eingaben ein festes Format haben. Dann reicht eine klassische Automatisierung, sie ist günstiger und leichter zu kontrollieren.
  • Das Beantworten von Fragen genügt. Dafür eignet sich ein KI-Chatbot auf Basis Ihrer Unterlagen besser.
  • Die Aufgabe nur ein paarmal im Jahr anfällt und sich die Entwicklung nicht rechnen würde.
  • Ein Fehler nicht rückgängig zu machen wäre und niemand Kapazität hat, die Ergebnisse zu prüfen.
  • Vor allem Ihr Team anfangen soll, KI zu nutzen. Dafür reicht es, ChatGPT, Claude oder Copilot einzuführen und die Leute zu schulen.

Häufige Fragen

Ein KI-Agent ist ein Programm auf Basis eines Sprachmodells, das ein Ziel erhält, die Schritte selbst plant und dabei Werkzeuge nutzt: Er sucht in Dokumenten, liest und schreibt in Systemen, rechnet oder entwirft Texte. Im Unternehmen kann er zum Beispiel eine Anfrage vom Lesen der E-Mail bis zum fertigen Angebotsentwurf bearbeiten. Jeder Agent, den wir bauen, hat begrenzte Berechtigungen und Kontrollpunkte, und wichtige Aktionen gibt ein Mensch frei.

Ein Chatbot antwortet: Er bekommt eine Frage und gibt eine Antwort, meist aus Ihren Unterlagen. Ein KI-Agent handelt: Er bekommt eine Aufgabe, zerlegt sie in Schritte und führt sie in Ihren Systemen aus, sucht zum Beispiel Daten, erstellt ein Dokument und trägt das Ergebnis ein. Ein Chatbot kann der Eingang sein, über den der Agent seinen Auftrag erhält. Weil der Agent in Systeme eingreift, braucht er strengere Regeln: Berechtigungen, Prüfungen und menschliche Freigabe.

Eine klassische Automatisierung führt eine fest vorgegebene Abfolge von Schritten aus und funktioniert, solange die Eingabe dem erwarteten Format entspricht. Ein KI-Agent wählt den Weg selbst nach dem Ziel und kommt auch mit freiem Text zurecht, etwa mit einer frei formulierten Anfrage. Automatisierung ist günstiger und berechenbarer, deshalb empfehlen wir sie überall, wo sie reicht. Agenten setzen wir dort ein, wo Urteilsvermögen gefragt ist, und die festen Teile des Ablaufs bleiben trotzdem im Code.

Technisch genügen ein Sprachmodell, eine Reihe von Werkzeugen und eine Schleife, in der das Modell den nächsten Schritt wählt. Für den Einsatz im Unternehmen ist aber alles drumherum wichtiger: eine Beschreibung der Aufgabe, Berechtigungen, Kontrollpunkte im Code, menschliche Freigabe, ein Protokoll der Schritte und Testfälle aus der realen Praxis. Wir gehen von der Aufgabenkarte über einen Prototyp mit Ihren Daten und einen Pilot mit Freigabe bis zum Echtbetrieb. Das Prinzip können Sie auch selbst in fertigen Werkzeugen ausprobieren, für die Arbeit in Firmensystemen braucht es aber Entwicklung und Anbindung.

Agentische KI, englisch agentic AI, bezeichnet Systeme, in denen ein Sprachmodell Schritte selbst plant und ausführt und dabei Werkzeuge nutzt, statt nur eine einzelne Frage zu beantworten. Ein KI-Agent ist ein konkretes Programm nach diesem Prinzip. Arbeiten mehrere Agenten unter einer Steuerung zusammen, spricht man von einem Multi-Agenten-System, und ihre Steuerung heißt Orchestrierung.

So sicher, wie die Regeln streng sind, die Sie um sie herum bauen. Das Risiko entsteht nicht dadurch, dass der Agent nachdenkt, sondern dadurch, was er tun darf. Deshalb erhält er nur die nötigen Berechtigungen, sensible Aktionen (Versand an Kunden, Buchungen, Zahlungen) gibt ein Mensch frei, Regeln prüft der Code, jeder Schritt wird im Log festgehalten, und jede Aufgabe hat ein Limit für Schritte, Zeit und Kosten. Eine eingeschleuste Anweisung in einer E-Mail kann das Modell täuschen, deshalb löst sie eine sensible Aktion nie ohne Freigabe durch einen Menschen aus. An das Modell senden wir nur die Daten, die der jeweilige Schritt braucht.

Der Preis hängt vor allem davon ab, wie viele Systeme der Agent nutzt und wie gut deren Schnittstellen sind, wie viele Agenten und Schritte die Aufgabe braucht, wie streng Prüfungen und Freigaben sein müssen und wie viele Aufgaben der Agent bearbeitet, denn der Betrieb eines Sprachmodells wird nach Nutzung abgerechnet. Eine Preisliste veröffentlichen wir nicht, Agenten unterscheiden sich von Fall zu Fall. Nach dem Beratungsgespräch erstellen wir eine unverbindliche Kalkulation der Entwicklung und eine Schätzung der Betriebskosten.

Meistens nicht. Der Agent verbindet sich mit dem, was Sie bereits nutzen, über eine API (die Schnittstelle, über die Programme miteinander kommunizieren) oder über MCP, einen offenen Standard, um KI mit Daten und Werkzeugen zu verbinden. Hat ein System keine Schnittstelle, suchen wir einen anderen sicheren Weg, etwa einen Dateiaustausch, oder empfehlen eine Anpassung. Im Beratungsgespräch gehen wir durch, womit Sie arbeiten, und sagen Ihnen, was sich anbinden lässt.

Finden Sie heraus, ob sich ein KI-Agent für Ihre Aufgabe eignet

Beschreiben Sie eine Aufgabe, die heute jemand von Hand in mehreren Systemen erledigt. Im Beratungsgespräch beurteilen wir, ob eine Automatisierung reicht oder ein Agent nötig ist, wo ein Mensch entscheiden muss, und erstellen eine unverbindliche Kalkulation. Die Kommunikation läuft auf Englisch.

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